Hungriger Maulwurf

Spiel zum Versinnbildlichen der Lebensweise des Maulwurfs und des Regenwurms.

Ein Maulwurf bahnt sich seinen Weg aus der Erde.

Ziel der Methode

Die Kinder lernen spielerisch, dass der Maulwurf der größte Feind des Regenwurmes ist.

Worum geht es

Der Maulwurf verzehrt Regenwürmer in riesigen Mengen und legt sogar Vorratskammern an, in denen er bis zu 1000 Regenwürmer für Notzeiten hortet. Die Würmer können nicht wegkriechen, denn der Maulwurf lähmt sie durch einen Biss in den Kopf. Im Winter hat er so lebenden Nahrungsvorrat. Aber auch Wildschwein, Fuchs, Dachs, Igel, Kröte, Schlange, Ameise, Laufkäfer und andere Tiere haben Regenwürmer "zum Fressen gern". Amseln wenden eine listige Fangtechnik an: sie trippeln über den Boden und ahmen so Regentropfen nach, die die Regenwürmer veranlassen aus dem Boden zu kriechen.

Beschreibung

Dieses aktivierende Spiel ist für eine Gruppe von kleineren und größeren Kindern geeignet und kommt ohne Material aus. Eventuell kann man Augenbinden verwenden.

Die Gruppe wird in zwei Teile geteilt. Ein Teil steht am Rand (Regenwürmer) und hat die Augen geschlossen (oder mit Augenbinden verdeckt). Die anderen (Maulwürfe) machen sich ein „Maulwurfsgeräusch“ aus (z.B. schmatzen!) und verteilen sich im Raum. Die Regenwürmer müssen nun versuchen mit geschlossenen Augen auf die andere Seite des Raumes zu gelangen (sich also durch die Erde und zwischen den Maulwürfen vorbei zu graben!) und sich nur an den Geräuschen zu orientieren - ohne von einem Maulwurf gefressen (= gefangen) zu werden! 1-2 Personen achten darauf, dass die Regenwürmer sich nicht wehtun!

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